Griepentrog Wolfgang Autor 2017Können Unternehmen zu viel kommunizieren? Verwässern sie damit die Wirkung ihrer Kommunikation? Mit dieser kritischen Frage befasst sich "PR-Journal"-Autor Wolfgang Griepentrog (Foto) in einem aktuellen Beitrag. Er warnt davor, den Communication Overload zu unterschätzen und Kommunikationsaktivitäten zu stark auszuweiten. "Zu wenig Kommunikation ist schlecht, zu viel aber auch", meint Griepentrog, "auf das richtige Maß kommt es an."

Mit Blick auf wachsende Leistungsumfänge und zunehmende Arbeitsbelastung in der PR empfiehlt er, neben Effizienz und Konsistenz (Passgenauigkeit) auch auf Suffizienz (Angemessenheit) im Kommunikationsmanagement zu achten. Statt nur zu fragen "Wie können wir besser/anders/mehr kommunizieren?" sollten Unternehmen auch prüfen: "Welche Maßnahmen sind verzichtbar?" und "Wo können und sollten wir den Umfang oder die Vielfalt in der Kommunikation reduzieren?"

Damit überträgt er einen Aspekt aus der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte auf die PR-Branche. Dazu passend nennt er konkrete Kriterien, anhand derer man dieses Qualitätsmerkmal moderner, nachhaltiger Kommunikation selbst überprüfen kann.

Ein spannender Beitrag, der den Fortschritt in der PR einmal aus ungewohnter Perspektive betrachtet. Nachlesen können Sie seine Anregungen in Griepentrogs Blog „Glaubwürdig kommunizieren“.


Wir haben die Kommentarfunktion wegen zu vieler Spam-Kommentare abgeschaltet. Sie können uns aber trotzdem Ihre Meinung zu diesem Artikel als Leserbrief direkt zusenden. Falls Sie wünschen, dass wir Ihren Leserbrief als Kommentar dem Artikel hinzufügen, vermerken Sie dies bitte in der Mail an uns.
leserbrief@pr-journal.de


Heute NEU im PR-Journal